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Förderberatung

BEG | BEB | BER

Nachhaltigkeitsberatung, Energieberatung Ostalbkreis Aalen Erfurt

Deutschland

Marian Käding Johannes Mäder

Marian Käding, Johannes Mäder

Nach dem Motto „Klima schützen, Wachstumspotentiale steigern“ stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mehrere interessante Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Nach Aussage des Energieeffizienz-Index der deutschen Industrie (Sommererhebung 2020) wollen über zwei Drittel der befragten Unternehmen an ihrer Strategie festhalten oder diese sogar ausbauen.

Wenn auch Sie zu den Unternehmen in Deutschland gehören, die Ihre Wettbewerbsfähigkeit mit effizienten Projekten sichern möchten, unterstützt Sie die PONE Solutions GmbH bei der Auswahl und Beantragung eines geeigneten Förderprogramm.

Als zertifizierte Energieeffizienz-Experten bieten wir zu dem eine energetische Baubegleitung an und bestätigen, im Rahmen der Förderberatung, die Durch-

führung von energetischen und ressourcenorientierten Optimierungen.

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Im folgenden haben wir einen Überblick über die aktuell wichtigsten Förderprogramme im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz zusammengestellt. Diese lassen sich in drei Kategorien aufteilen.

  • BEG: Bundesförderung für effiziente Gebäude

  • BEB: Bundesförderung Energieberatung

  • BER: Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz

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Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.

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- John D. Rockefeller -

I. Bundesförderung für effiziente Gebäude - BEG

 

Förderung Einzelmaßnahmen Nichtwohngebäude (Gebäudehülle)

Der Fördergegenstand bezieht sich auf die Dämmung der Gebäudehülle, der Austausch von Fenstern und Türen sowie auf den sommerlichen Wärmeschutz. Die Antragstellung erfordert die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten. Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2.000 Euro (brutto). Der Fördersatz beträgt 15 % der förderfähigen Ausgaben.

 

Die förderfähigen Ausgaben sind gedeckelt auf 1.000 €/m² Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 5 Millionen Euro.

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Förderung Einzelmaßnahmen Nichtwohngebäude (Anlagentechnik)

Der Austausch einer bestehenden Heizungsanlage durch eine neue Anlage, die erneuerbare Energien einsetzt, wird mit bis zu 25 % gefördert. Hinzu kommt ein Austauschbonus in Höhe von 10 %, wenn hierdurch eine Heizung mit fossilen Brennstoffen außer Betrieb genommen wird. Bei Austausch von funktionstüchtigen Gasanlagen wird der 10 % Bonus nur gewährt, wenn die Inbetriebnahme mindestens 20 Jahre vor Antragstellung stattgefunden hat. Grundsätzlich werden direkte Zuschüsse beim BAFA abgewickelt.

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Anforderungen Neubau Nichtwohngebäude

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) setzt die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung, die im Klimaschutzpaket festgeschrieben wurden, um.


Die BEG verfügt bei Neubau von Nichtwohngebäuden nur noch über einen förderfähigen Effizienzgebäude-Standard

(EG 40 NH). Zusätzlich zu den energetischen Anforderungen wird ein Nachhaltigkeitszertifikat (QNG) benötigt.


Die Zuschussförderung wird eingestellt, dafür werden in der Kreditförderung Tilgungszuschüsse mit attraktiver Zinsvergünstigung gewährt.
 

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Förderung Neubau Nichtwohngebäude

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude fällt nicht unter das EU-Beihilferecht und somit auch nicht unter die de-minimis Regelungen. Aktuell ist in der BEG das Effizienzgebäude 40 mit Nachhaltigkeitszertifizierung förderfähig. Neben den Anforderungen im Bereich der U-Werte und des Primärenergiebedarfs, muss für ein EG 40 NH ein Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) ausgewiesen werden.


Das „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ ist ein staatliches Siegel für Gebäude. Voraussetzung für die Vergabe des Qualitätssiegels ist ein Nachweis der Erfüllung allgemeiner und besonderer Anforderungen an die ökologische, soziokulturelle und ökonomische Qualität.

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Förderung Sanierung Nichtwohngebäude

Nichtwohngebäude (NWG), die saniert werden, können in den KfW- Effizienzhaus-Standards 85, 70, 55 und 40 gefördert werden. Weiterhin gibt es einen 5 %-Bonus für den Einsatz von erneuerbaren Energien und nachhaltiges Bauen. Diese Boni können nicht kombiniert werden. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude fällt nicht unter das EU-Beihilferecht und somit auch nicht unter die de-minimis Regelungen.

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Förderung Baubegleitung

Die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten ist bei jeder Sanierung unbedingt zu empfehlen und in den meisten Fällen auch vorgeschrieben. Der Energieberater achtet darauf, dass der gewünschte Effizienzhaus-Standard auch erreicht wird und sorgt für eine ordentliche Bauausführung.


Diese Leistungen werden mit 50 % gefördert. Die maximalen Förderhöhen können Sie den nachfolgenden Tabellen entnehmen.

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II. Bundesförderung Energieberatung - BEB

 

Kundeninformation Baubegleitung

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Informationen zur Baubegleitung nach BEG

Informieren Sie sich über alle Bausteine, die bei der Baubegleitung von Förderungen nach BEG notwendig sind und enstehen. Hier können Sie das Dokument herunterladen.

Modul 1 Energieaudit DIN EN 16427

Im Rahmen dieses Moduls werden Energieaudits gefördert, die den wesentlichen Anforderungen an ein Energieaudit im Sinne von § 8a des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) und insbesondere den Anforderungen der DIN EN 16247 entsprechen.


Energieaudits sind seit April 2015 für alle Nicht-KMU Unternehmen verpflichtend.

BEB - Modul 1 Energieaudit DIN EN 16427

Modul 2 Energieberatung DIN 18599

Gefördert werden Energieberatungen für Nichtwohngebäude im Bestand und im Neubau, die es ermöglichen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien in den Planungs- und Entscheidungsprozess einzubeziehen und damit die Effizienzpotentiale zum individuell günstigsten Zeitpunkt auszuschöpfen. Zuerst wird der Auftragsgegenstand mit dem Betreiber erörtert bzw. werden geeignete Objekte zur Optimierung gemeinsam mit den Verantwortungsträgern ausgewählt. Anschließend erfolgt die Erfassung des Gebäudes und die Visualisierung der Optimierungsvorschläge.

BEB - Modul 2 Energieberatung DIN 18599

III. Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz - BER

Übersicht der Anforderungen für eine Energieberatung nach DIN 18599

Übersicht über die Anforderungen für eine Energieberatung nach DIN 18599_PONE Solutions_1.

Übersicht Anforderungen für eine Energieberatung nach DIN 18599

Sie möchten eine Energieberatung nach DIN 18599 fördern lassen und wissen nicht, welche Anforderungen dafür erfüllt sein müssen? Dann laden Sie sich das Dokument als PDF hier herunter.

Übersicht über benötigte Daten für die Erstellung eines EBB_PONE Solutions.jpg

Übersicht der benötigten Daten zur Erstellung des Energieberatungsberichts nach DIN V 18599

Um die Bearbeitungszeit für die Erstellung des Energieberichts unkompliziert und kurz zu halten, haben wir eine Übersicht der benötigten Daten erstellt. Laden Sie sich das Dokument als PDF hier herunter.

 

BER - Übersicht

Investitionszuschüsse für verschiedene Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneinsparung sowie zur Reduzierung der CO2-Emissionen

BER - Übersicht Module und Zuschüsse

Fördervoraussetzungen und Zuschussvarianten

Fördergegenstand

  • Investitionsmaßnahmen müssen auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt werden

  • Mindestens 3 Jahre zweckentsprechend betrieben werden

  • Schriftliche Bestätigung, dass der entsprechende Eigenanteil vom Unternehmen selbst getragen werden kann

De-minimis

  • bei einer Förderung nach der De-minimis-Verordnung entsprechen die förderfähigen Kosten den Investitionskosten für förderfähige Maßnahmen

AGVO

  • bei einer Förderung nach Artikel 38 („Energieeffizienzmaßnahmen“) und Artikel 41 („Förderung erneuerbarer Energien“) der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) entsprechen die förderfähigen Kosten den Investitionsmehrkosten

Modul 1 - Querschnittstechnologie

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Technologien, d.h. Investitionen zum Ersatz oder zur Neuanschaffung von hocheffizienten Anlagen bzw. Aggregaten für die industrielle und gewerbliche Anwendung.


Fördergegenstand

  • Elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, Ventilatoren und Frequenzumrichter

  • Druckluftanlagen sowie deren übergeordnete Steuerung

  • Anlagen zur Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung aus Abwässern und die Dämmung von Anlagen
     

BER - Modul 1

Modul 2 - Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien

Gefördert werden der Ersatz oder die Neuanschaffung von Anlagen zur Bereitstellung von Wärme aus Solarkollektoranlagen, Wärmepumpen oder Biomasse-Anlagen, deren Wärme zu über 50 Prozent für Prozesse verwendet wird.

 

Fördergegenstand neben den Wärmeerzeugern insbesondere:

  • Wärmespeicher und die Anbindung der beantragten Wärmeerzeuger

  • Aufständerung und Unterkonstruktion für Solarkollektoren

  • die zur Ertragsüberwachung und Fehlererkennung installierten Mess- und Datenerfassungseinrichtungen.

BER - Modul 2

Modul 3 - MSR, Sensorik und Energiemanagementsoftware

Gefördert werden u.a. Soft- und Hardware im Zusammenhang mit der Einrichtung oder Anwendung eines Energie- und Umweltmanagementsystems.


Fördergegenstand ist insbesondere der Erwerb, die Installation und die Inbetriebnahme

  • von Softwarelösungen zur Unterstützung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems;

  • von Sensoren und Wandlern zur Erfassung von Energieströmen

  • von Steuer- und Regelungstechnik zur Reduktion des Energieverbrauchs
     

BER - Modul 3

Modul 4 - Energie- und Ressourcenoptimierung von Anlagen und Prozessen

Maßnahmen zur energetischen und ressourcenorientierten Optimierung von industriellen und gewerblichen Anlagen und Prozessen beziehungsweise zur Senkung und Vermeidung des fossilen Energieverbrauchs oder CO2-intensiver Ressourcen in Unternehmen.


Fördergegenstand

  • Prozess- und Verfahrensumstellungen und Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme, die durch Prozesse entsteht

  • Maßnahmen an Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung

  • Maßnahmen zur Reduktion oder Vermeidung von Energie- und Ressourcenverlusten
     

BER - Modul 4

Die Förderung richtet sich nach den eingesparten CO2 und liegt bei 500 €/t für große Unternehmen (900 €/t für KMU).

Modul 5 - Transformationskonzepte

Ziel ist es, Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Treibhausgasneutralität zu unterstützen. Transformationskonzepte werden nach der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) gefördert.

 

Fördergegenstand

  • Kosten für die Erstellung und Zertifizierung einer CO2-Bilanz

  • Beratungskosten für die Erstellung des Transformationskonzepts, inklusive Einführung von Umsetzungsprozessen

  • Kosten für erforderliche Messungen und Datenerhebungen für die Erstellung des Transformationskonzeptes.

BER - Modul 5

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